Jan 30, 2009, 1:00am
»78s

Das Postrock-Quartett Mono bringt zur Feier seines 10jährigen Bestehens nach drei Jahren endlich eine neue Platte raus - die fünfte. Einen gluschtig machenden Vorgeschmack liefert das Eröffnungsepos. Als ob die Vorgänger nicht schon opulent genug daher kämen, verbirgt sich hinter dem sehr ansprechenden Cover von "Hymn To The Immortal Wind" und den sieben Stücken gleich ein 28köpfiges Kammerorchester, das der musikalischen Ästhetik der schweigsamen Japaner zusätzlichen Nachdruck verleiht. Schon seit jeher verbinden sie unschuldige Sentimentalität der Klassik mit rauer Brachialität des Metall zu bildgewaltigen Epen, die mal leise zart streicheln, mal laut schonungslos wegblasen. Imaginäre Reisen durch sonnenüberflutete Idyllen werden überschattet von langsam [...]