
Darf ich bei meinen täglichen Musikförderungsmaßnahmen, natürlich Unbekanntes, aber auch mich besonders Berührendes vorstellen? Mich zunächst in ein Bild verlieben, von der Musik nur zu ahnen, um dann beim Hören bestätigt zu werden? Ich kenne Ora Cogan nicht, ich weiss nicht viel über ihre Lebendsumstände. Das heisst, rein gar nichts, ein wenig. Aber mir gefällt diese ruhige, schöne, traurige und einfache Musik, die nach Heimatlosigkeit klingt. In diesen schrecklichen, lauten und ruhelosen Zeit ist nicht viel Platz dafür. Trotzdem. Auf ihrem aktuelles Album "Habouring" (es gibt einige Songs [...]