
die silbrigen strings des ben reynolds können für ein ungetrübtes entweichen sorgen. und wer wollte das nicht, da die tage so blass wie im diesjährigen sommer daherkommen? die leuchtenden farben, die durch die ungezwungene art des gitarrespiels reynolds entstehen, sind aber eher die farben des indian summer, des amerikanischen frühherbstes, das goldene gelb, das burgundene rot und das smaragdgrün. warm und herzlich. reynolds gelingt es, die satten kolorierungen mit dem klang der britischen insel zu vereinbaren, ohne darauf verzichten zu müssen, dass ihm der american style eines john fahey schon sehr nahe steht. anderenfalls denke man an bert [...]