
Fällt das Wort Festival, denke ich sofort an Matsch, Mücken und auch an Wacken . An Metal, Männer und Müllpfand. Obwohl auf die Kappe meiner Kindheit vermutlich mehr Baumhäuser und Brennesselstiche gehen als bei manch anderer Provinzblume und ich sogar bei meinen Eltern im Garten das Zelt aufschlug, ist aus mir – obgleich musikliebend - kein fleissiger Festivalgänger geworden. Ich mag es düster, humid und mitsamt der Jahresportion für den geneigten Passivraucher. Ein Zelt behält immer den kindlichen-christlichen Pfadfinder-Charme und das Freiluftgelände die unausgesprochene Drohung unter Sternenhimmel Romantik empfinden zu müssen, geschweige denn den [...]