
an keinen ausfall kann ich mich erinnern. an kein album, das meinem mittlerweile polierten wertekodex nicht standhalten würde. auf so hohem niveau zu agieren, birgt gefahren. doch wer nicht hochmütig ist, braucht sich vor einem fall nicht zu fürchten. yo la tengo spielen sich verteufelt leichtfüssig durch die jahrzehnte und nehmen immer mehr fans auf ihre reise mit. die gründe hierfür sind schnell auszumachen. melodienreichtum, der sich gern ins mitpfeifbare verliert, tolerante beats, die das machbare ausloten, aber immer unweit des verstiegenen grasen, dazu der mut, grenzen zu verrücken. und wenn es eben sein muss, werden orgien ausgerufen, [...]