Mar 24, 2011, 5:00am
»78s

Entweder sind dem Japaner hinter WEG beim Komponieren die Noten durcheinander geraten oder das Mobiliar im Oberstübli. Die Einrichtung ist gewöhnungsbedürftig, überzeugt aber letztlich als komplexes Arrangement verschiedenster Stile. Katsuhiko Maedas experimentelle Aktivität scheint mit jeder Veröffentlichung zuzunehmen. Wofür ihm vor einem Jahrzehnt im Keller als einsamer Indie-Nerd Gitarre, Keyboard und Computer ausreichten, braucht es mittlerweile ein mehrköpfiges Ensemble. Aus dem schmalen Hirnriss zwischen Genie und Wahnsinn sprudelt die Kreativität wie geschüttelter Schämpis. Über 600 Stücke soll Maeda schon aufgenommen haben, 13 davon landeten [...]